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MKE 41 T

MKE 41T .308win, Kompensator Blued Gunes, Zweibein Harris, Trapezschaft, Abzugsgruppe Blued Gunes, Hülsenabweier HK, Schulter Stütze HK mit 2 stufigem Sonderpuffer und Wangenauflage Weaverschiene mit ZF

Hallo,
hab mir vor einem Jahr eine neue MKE 41 T gekauft. Es sollte zwar eine BG308 werden doch leider war diese nicht mehr zu bekommen.
War erst mal richtig neugierig wie dieser „Türkische Klone“ schießt und trifft. Hatte bereits einen Trapezschaft und eine Stanag Montage mit dem Hensoldt BW ZF montiert. Der originale Vorderschaft hatte kein Hitzeblech verbaut und wackelte gewaltig.
Der Trapezschaft passte nach etwas nacharbeiten am Haltebolzen gut.
Auf der Schießbahn kam die Ernüchterung. Wir hatten auf 300m geschossen und die Büchse hatte einen Streukreis von ca 30cm. Mit zunehmender Lauferwärmung deckte der Streukreis die ganze Scheibe ab.
Es war ein allgemeines Lächeln der Schützenkameraden über die Schußleistung von mir und der Waffe. Da ich genug Mun mit hatte, konnte jeder der es besser zu machen meinte versuchen. Keine konnte es besser….
Mich hat das nun ziemlich geärgert und mir keine Ruhe gelassen. Also fing ich an den oder die Fehler zu suchen.
Mein erster großer Fehler war der Trapezhandschutz. Dieser war ein original HK Teil. Da das HK G3 einen dünneren Lauf als das MKE hat ging er auch sehr schwer drauf. Nun sind die Passungen im Bereich Durchladerohr > Rohr bei der MKE sehr sehr eng für einen â€žFreischwingenden Lauf“. Durch den noch enger sitzenden Trapezschutz war gar keine Luft mehr da. Also nichts mit Freischwingen.
Als Abhilfe wurde der Trapezschaft im Bereich Lauf (unter Haltebolzen) aufgefräst, so das der Lauf nicht mit dem Trapezschaft in Berührung kommt.
Da der Lauf nur ca. 0,1mm freischwingen kann wurde unter dem vorderen Halter des Trapezschaftes eben fallts Luft geschaffen.
Der Trapezschaft Bolzen wurde entfernt und durch eine einseitig abgefräste Schraube ersetzt. Der Trapezschaft sitzt nun fest am Durchladerohr. Der Lauf kann ca . 0,5 mm in alle Richtung „Frei Schwingen“

Der Bolzen der im Durchladerohr steckt wurde ebenfalls um 1mm abgedreht. Jetzt war es ein echter Freischwinger geworden… 1mm in jeder Richtung

Nun wurde die Stanagmontage entfernt und ein Waeverschiene auf die Konturen des Gehäuses ausgefräst und WIG verschweist. Ein ZF 3,5-10×44 Long Range Tactical von Sightron wurde montiert.

Ein Hülsenabweiser von HK wurde WIG angeschweist.

Das Plastikgriffstück (MP5 oder was original verbaut wurde) wurde nach 20 Schuss ersetzt. Es hatte bereits 1 mm Luft und wackelte. Eine Abzuggruppe von BG wurde eingebaut. Abzug geht super sauber. Abzugsgewicht 1250g.

Der Hinterschaft wurde gegen eine Zivilversion der Polizei mit Schwedenpuffer getauscht.

Ein Kompensator von BG wurde angebaut.

Nun ging es zur Vereinsmeisterschaft auf die 100m Bahn. Zf wurde vorher natürlich auf 100m eingeschossen. 10 Schuss auf 100m Streukreis 2,2cm alle in der 10. Die Arbeit hat sich gelohnt
Geschossen mit Hornady 168grs.

Nun auf der 300m Bahn bei der Landesmeisterschaft hat es nicht so gut geklappt…etwas nervös und
noch nie liegendgeschossen, 30 Schuss 245 Ringe.

Ich weiß das es bessere und genauere Waffen als eine MKE 41 T gibt aber als alter Soldat…

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